Über aktuelle Angebote informiert Sie unser Newsletter!

Startseite Wild & Jagd
Wild & Jagd

 

Wir jagen selbst

 

Für uns gilt der Grundsatz: „Wir jagen für die Bratpfanne“

Das heißt schon während der Jagd tun wir alles um ein hochwertiges Wildbret zu erhalten.

Wild ist ein hochwertiges Nahrungsmittel, welches wir unverfälscht aus der Natur gewinnen. Es ist fettarm und reich an Mineralstoffen.

In der gutbürgerlichen Küche gilt Wild als eines der köstlichsten Nahrungsmittel. Um diese Köstlichkeit zu gewinnen, bedarf es schon während der Jagd der Erkenntnis, das Wild sauber und ohne Stress zu erlegen.

Nach dem Erlegen sollte das Wild sofort sauber und fachgerecht ausgeweidet werden und spätestens nach 2 Stunden in der Kühlung hängen. Hier muss es einige Tage im Fell oder Federkleid abhängen. Danach muss das Wild unter Beachtung größter Sauberkeit weiter bearbeitet werden, denn Wild ist ein hoch sensibles Fleisch. Oftmals bekommt man beim Kauf gesagt „das ist der typische Wildgeruch“ und im Gasthaus bekommt man oft zuhören „das ist halt der typisch Wildgeschmack“.

Diese sind Worte von Leuten die sich mit Wild nicht auskennen. Denn den typischen Wildgeschmack oder Geruch gibt es nicht. Ein jedes Wild hat seinen arteigenen Geruch und Geschmack. Wenn man sowohl die waidgerechte Hege und Pflege der Wildtiere auf der einen Seite, die Einhaltung der ökologischen Bedingungen auf der anderen Seite wirklich ernst nimmt, ist Wild nicht vom Fließband produzierbar und in ausgezeichneter Qualität nur in der freien Wildbahn erhältlich.

Wenn wir all dieses beachten, bekommen wir einen wirklich kulinarischen Braten.


Alles hat seine Zeit

 

Wir wünschen Ihnen guten Einkauf bei fachgerechter Beratung, und gutes gelingen bei Ihrer Wildzubereitung und natürlich guten Appetit bei Ihrem Wildgericht.

 

Wild

ein hochwertiges Nahrungsmittel

Die Jagd auf Wildtiere reicht bis in das Anfangsstadium der Menschheit zurück. Die Jagd war in der Anfangszeit der Menschheit die Sache eines Jeden. Die änderte sich aber mit der Entwicklung der Menschen. Die einst für jedermann freie Jagd wurde jetzt zum Privileg der Tüchtigsten und Stärksten eines Stammes und letztlich zum Vorrecht der Stammesfürsten und des Adels.

001 Kopie
005 Kopie
010 Kopie
BILD0050_klein_logo_ohne_bio
BILD0055_klein_logo_ohne_bio
BILD0056_klein_logo_ohne_bio
DSC_0089 Kopie
PICT0103_klein_logo_ohne_bio
PICT0109_klein_logo_ohne_bio
PICT0115_klein_logo_ohne_bio
01/10 
start stop bwd fwd

Bis heute unverändert geblieben ist eines:

Wer eine wertvolle Beute machte, durfte sich der Bewunderung und auch des Neides Dritter sicher sein. Im deutschsprachigen Raum, in dem die Jagdgeschichte umfassend dokumentiert ist, wird das Ende der freien Jagd auf etwa 500 nach Christus festgelegt. Als die Jagd zum Vorrecht der Herrschenden wurde, avancierte Wildbret vom steinzeit-lichen Grundnahrungsmittel zur kostbaren Speise.

Wildtiere auf Vorrat im Gatter zu halten war bereits vor 4000 Jahren in Kleinasien üblich,
wo man Damwild in Gehegen aufzog. Diese Erfahrung machten sich bereits die Römer bei
Ihren großen Heerzügen zunutze. Sie verfrachteten Damwild nach Großbritannien und Mitteleuropa. Den Römern kommt der Verdienst zu, wesentliche Grundlagen für unsere heutige Wildküche geliefert zu haben. Sie haben zu der Zeit schon begonnen, Rezepturen
für die Zubereitung von Wild aufzuzeichnen. Das römische Kochbuch des Apicius belegt
das.

Wer sich in die damals gebräuchliche Zubereitung von Wild vertieft, den verblüffen die vielfachen Übereinstimmungen in den aromatischen Arrangements mit heutigen Empfehlungen. Die Verwendung von südländischen, arabischen und indischen Gewürzen wie Safran, Pfeffer, Ingwer, Lorbeer, Gewürznelke, Kardamom, Myrtenbeeren, Dill,
Sellerie, Fenchel, Liebstöckel, Koriander, Kümmel und Sesam war Allgemeingut in den Küchen der Patrizier.

Das Nahrungsmittel Wildbret und die Jagd selbst repräsentieren am Ende des 20. Jahrhundert, über alle Kontinente betrachtet, noch immer das gesamte Spektrum der Wildfleischgewinnung und -zubereitung von der Steinzeit bis in das Zeitalter der Raumfahrt. Auch heute stellen einfache Volksstämme dem Wild mit Fallgruben, Schlingen, Speeren und Pfeilen nach.

In hochentwickelten Ländern dagegen wird es mit neuzeitlichen Waffen nach strengen gesetzlichen Vorgaben erlegt.

Unter Wild versteht der Fachmann alle wildlebenden Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen. Nur ein Teil von Ihnen wird jedoch in der Küche verarbeitet.
Der Jäger ordnet das Wild in die beiden Kategorien Haarwild - alles was Fell trägt - und Federwild – alles was Federn trägt - ein.

www.maler-ritter.de

 

Quellennachweis zum Text: "Das große Buch vom Wild" von Gräfe & Unzer, Teubner Edition

 


DIESE WOCHE BESONDERS ZU EMPFEHLEN...





Powered by Joomla!. Designed by: restore postgres database dedicated server Valid XHTML and CSS.